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LINGUAMÓN - Casa de les Llengües

Lehrstuhl Linguamón – UOC für Mehrsprachigkeit

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Lehrstuhl Linguamón – UOC für Mehrsprachigkeit

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Linguamón – Haus der Sprachen und die Universitat Oberta de Catalunya (die virtuelle Universität Kataloniens) haben den Lehrstuhl Linguamón - UOC für Mehrsprachigkeit eingeführt, ermöglicht wurde dies durch das Abkommen für die Zusammenarbeit, welches am 21. Dezember 2006 von den beiden Vertretern dieser Institutionen unterschrieben wurde, der Rektorin der UOC, Imma Tubella und dem Direktor von Linguamón – Haus der Sprachen, Antoni Mir.

Ziele

Der Lehrstuhl begünstigt die Aktivitäten der Recherche, Bildung, Information und Dokumentation bezüglich der Mehrsprachigkeit als Mittel zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung. Um diese Ziele zu erreichen möchte der Lehrstuhl die Möglichkeit bieten interdisziplinäre Erwägungen und Untersuchungen bezügliche der Rolle, die die Sprachen und die Mehrsprachigkeit im Prozess der Globalisierung der Gesellschaft spielen, anzustellen. Gleichzeitig bietet er den Rahmen der internationalen Zusammenarbeit, der für die akadamische Ausbildung notwendig ist.

Desweiteren soll er einerseits eine Wissen schaffende und verbreitende Einrichtung sein, die fähig ist die den Nutzen der Mehrsprachigkeit erweiternden Mechanismen des Wandels bereitzustellen und andererseits ein Instrument zur Anregung der Zusammenarbeit zwischen hochrangigen Forschern mit internationalem Prestige, zwischen Universitätslehrern und Vertretern anderer Verbände.

Vorstandsrat

Der Vorstand des Lehrstuhls setzt sich aus vier Vertretern der UOC und aus zwei Mitgliedern des Haus der Sprachen zusammen. Der Studiendirektor für humanistische Bildung der UOC, Isidor Marí, ist der Direktor des neuen Lehrstuhls und Miquel Strubell, zur Zeit Lehrer des Studiengangs für Sprachen und Kultur, der Sekretär.

Isidor Marí war Lehrer an der Philosophischen Fakultät der Balearen. Im Zeitraum von 1980 bis 1996 war er Inhaber verschiedener Ämter bei der Katalanischen Regierung, wie zum Beispiel Leiter des Sprachberaterdienstes (1980-1988) und bis 1996 stellvertretender Direktor für Sprachpolitik bei der Katalanischen Regierung, im gleichen Jahr trat er sein Amt an der Universitat Oberta de Catalunya an.

Miquel Strubell war 1980 Leiter der Abteilung für Linguistische Normalisierung der Katalanischen Regierung. Danach war er Direktor des Instituts für Katalanische Soziolinguistik, Sekretär des Sozialrates der Katalanischen Sprache (Organisums für Beratung, Anfragen und soziale Teilnahme an der Sprachpolitik der Katalanischen Regierung) und bis 1999 Vize-Präsident des Konsortium für Linguistische Normalisierung, dieser Organismus überwacht den Gebrauch der katalanischen Sprache in allen gesellschaftlichen Bereichen, im gleichen Jahr trat er seine Stelle als Universitätslehrer an der UOC an.

Empfehlung der Europäischen Kommission

Die Errichtung des Lehrstuhls entspricht dem neuen strategischen Rahmen für Mehrsprachigkeit der Europäischen Kommission [COM (2005) 596 final]. Diese Mitteilung fordert die staatlichen, regionalen und lokalen Regierungen auf, Massnahmen zu gunsten der Mehrsprachigkeit zu treffen, und u.a.Handlungen, wird vorgeschlagen Studien zur Mehrsprachigkeit einzurichten, in einem Lehrstuhlmodell für die linguistische Vielfältigkeit.

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